Fly away & find happiness
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Heimfahrt, Start: HH Hbf

Ich versuche etwas zu schlafen, benutze meine Tasche als Kissen und kuschel mich in meinen Mantel. Dieses Teil ist die beste Investition meines bisherigen Lebens. Auf dem Vierer vor mir sitzen vier junge Frauen, die ziemlich laut lachen, eine davon verboten dreckig. Sie kommen wahrscheinlich vom Shoppen aus Hamburg. Die eine hat eine Tüte von Lush, was mich neidisch macht. Ausgerechnet über meinem Platz ist eine Lampe und ich wische mir den langen Pony ins Gesicht. Noch mit meinem MP3-Player höre ich das Gerede von den Vieren. Aber ich bin zu faul den Platz zu wechseln. Außerdem hatte ich auf der Hinfahrt eine Gruppe Japaner. Junge, aufgedrehte, laute Japaner.
Nach dem Umstieg in Uelzen suche ich einen gegensätzlichen Platz aus und kann so lange dösen, bis der Schaffner kommt.
Ein leerer Papp-Cola-Becher, der ab und zu in der Bewegung des Zuges kreishafte Küren vollzieht hat meine ganze Aufmerksamkeit. Der Zug ist fast leer. Draußen ist es dunkel, so daß das erste, was ich im Fenster sehe, mein kaugummikauendes Spiegelbild ist, wenn wir durch eine ländliche Gegend fahren. Als ein Zug an uns vorbeirast (ein weißer ICE) spiegelt sich darin die untere Zugebene und ich erkenne scharf einen älteren gutaussehenden Mann, der lachend telefoniert.
JET singt in meine Ohren. Eher untypisch. Aber ruhig und passend.
"If you close your eyes, you will see yourself. All this times I spend runnig away, was a wasted time. Stay with me..."
27.2.07 13:02
 


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